Wie wichtig Rücksicht und angepasstes Tempo im Straßenverkehr sind, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Volksschule am Tabor bei der Verkehrssicherheitsaktion „Apfel-Zitrone“ hautnah. Gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und der Polizei führten die Kinder in einer 30er-Zone nahe der Schule Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei durften sie nicht nur beobachten, wie schnell die Fahrzeuge unterwegs waren, sondern auch selbst aktiv werden: Wer sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielt, wurde von den Kindern mit einem Apfel belohnt. Für Lenkerinnen und Lenker, die zu schnell unterwegs waren, gab es hingegen symbolisch eine Zitrone.
Die Aktion verbindet Verkehrserziehung mit praktischer Erfahrung. Die Kinder lernen dabei, warum Geschwindigkeitsbeschränkungen wichtig sind und welche Gefahren im Straßenverkehr entstehen können. Gleichzeitig werden auch die erwachsenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf sympathische Weise daran erinnert, besonders im Umfeld von Schulen und Kindergärten aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein. Vizebürgermeister Stefan Wögerer und Umwelt-Gemeinderätin Gerda Kappel haben die Schülerinnen und Schüler bei der Aktion begleitet.
„Gerade dort, wo viele Kinder unterwegs sind, ist besondere Vorsicht gefragt. Mit der Aktion ‚Apfel-Zitrone‘ lernen die Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise, warum Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen wichtig sind. Gleichzeitig setzen sie selbst ein starkes Zeichen für mehr Rücksicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr“, betont Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm.
