Hallenbad-Gutachten soll noch im Sommer vorliegen


1974 wurde das Hallenbad Neusiedl am See gebaut. Der bauliche und gebäudetechnische Zustand sowie unzureichende Dämmung hätten längst eine Generalsanierung erfordert. Grobe bauliche Mängel hatten eine Sperre im März 2020 zur Folge. Bei einer Begehung vor Ort wurde der Zustand des Gebäudes begutachtet.


 „Das Hallenbad Neusiedl am See ist eine wesentliche unverzichtbare Infrastruktureinrichtung in der Region. Vom Hallenbad profitieren neben der Bevölkerung auch der Tourismus, Schwimmvereine und Tausende Schülerinnen und Schüler aus Neusiedl und aus dem Bezirk. Viele haben hier schwimmen gelernt und schätzen das Bad als wertvolle Freizeiteinrichtung. Der Erhalt dieser Einrichtung auch als Trainingsstätte für unsere Spitzenschwimmerinnen und -schwimmer ist mir deshalb als Sportlandesrat ein ganz wichtiges Anliegen“, erklärte Sportlandesrat Christian Illedits bei einem gemeinsamen Rundgang mit Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm, Architekt DI Anton Mayerhofer und dem Präsidenten des Bundesdenkmalamtes Dr. Christoph Bazil.


„Das Hallenbad Neusiedl ist das einzige Hallenbad im Bezirk und in der Region, die nächsten Hallenbäder befinden sich in Schwechat und Eisenstadt. Über die Generationen hinweg hat es sich als ganzjährig nutzbare beliebte Sport- und Freizeiteinrichtung aber auch als Ort des Wohlbefindens bei der Bevölkerung über die Bezirks- und Landesgrenzen hinweg etabliert. Für die Gemeinde hat daher eine Adaptierung und Attraktivierung höchste Priorität. “, so Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm.



In welchem Umfang die Sanierung und der Ausbau erfolgen können, hängt nun vom Gutachten des Bundesverwaltungsgerichts ab. Dieses entscheidet, ob das Gebäude bzw. Teile davon unter Denkmalschutz gestellt werden. Bis Juli soll die Expertise vorliegen. „Alle weiteren planerischen Maßnahmen können erst dann gesetzt werden. Auch die Fragen der Finanzierungen und Förderungen durch Bund und Land und mögliche Gemeindebeteiligungen müssen danach auf Gesprächsebene stattfinden. Für Kosten, die die Erhaltung denkmalgeschützter Bereiche betreffen, soll es jedenfalls finanzielle Unterstützung aus Mitteln des Bundesdenkmalamtes geben“, so Illedits abschließend.





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