Denkmäler und Bildstöcke

Pest -  (Dreifaltigkeitskreuz) Säule, Hauptplatz bei Nr. 27

Dreifaltigkeitsgruppe in Form eines Gnadenstuhls auf hoher Säule mit Akanthus-Voluten-Kapitell. Hohes Postament mit vier volutengeschmückten Konsolen, darauf vier Heiligenfiguren. Errichtet 1713, renoviert 1845 und 1893, umgeben von Steinbalustrade.
Sie wurde 1713 nach einem weniger schrecklichen Pestjahr über Auftrag der Gemeinde von Elias Hügel, dem angesehenen Hofsteinmetzmeister aus Kaisersteinbruch (1681 - 1755) errichtet. Die Heilige Dreifaltigkeit in der Manier Albrecht Dürers, auf einer hohen Säule thronend, ist von den Statuen der Pestheiligen Johannes Nepomuk, Rochus, Rosalia (ruhend mit einem Kreuz dargestellt) und Sebastian umgeben.

Johanneskapelle, Eisenstädterstraße vor Abzweigung Bahnhof

Quadratischer barocker Bau, bez. 1735. An Giebelfront Rundbogentor mit Schmiedeeisengitter, flankiert von Pilastern, Mansarddach.

Stöcklbrunnen, Hauptplatz 31

Steinerner Brunnenstock mit abgetrepptem, dachartigem Abschluss und Stiftungsinschrift von 1892, renoviert 1998

Florianisäule, Untere  Hauptstraße bei Nr. 1

Florianfigur auf hohem, geschweiftem Postament, Kartusche, bez. 1745.

Josefs- (Denk-)säule, (Leiner-od.Hirschfeldkreuz), Wienerstraße (Höhe Fa. Hofer)

Hl. Joseph mit Kind auf hohem quadratischen Pfeiler, bez. 1749, Figur 2. Hälfte 20. Jh. (?)

Pietà beim Kalvarienberg

Pietà auf Sockel mit geschweiften Konsolen. An der Vorderseite des Sockels Fegefeuerdarstellung, darüber Kartusche mit Bez. 1753.

Mariensäule, Blaues Kreuz, (Immaculatasäule), Eisenstädterstr. bei Nr. 27

Maria Immaculata auf Weltkugel mit Schlange über sich nach oben verjüngendem quadratischen Pfeiler mit Akanthus-Volutenkapitell, 2. Hälfte 18 Jh.

Johannes - (Eremiten-) kapelle, Kalvarienberg

Barocker Bau mit geschweiftem Rundgiebel und Dachreiter, in der Giebelnische steinerne Immaculata, über dem Portal Kartusche mit Inschrift des Stifters und bez. 1739.

Bildstock Leinerkreuz (sogen. Pestsäule), Bahnhof Radweg Jois

Schmaler Tabernakelpfeiler mit seichten Rundbogennischen, darüber Steinkreuz, Inschrift mit Bez. 1679.

Christussäule, Auferstandener Heiland, Untere Hauptstraße im Nyikospark

Abgefaster Steinpfeiler mit Tabernakelaufsatz zwischen profilierten Gesimsen. Auf Tabernakel Heilandfigur, 18 Jh. bez. 1609

Floridankreuz, vor dem Kreisverkehr Jois (Mauth-Hotel)

1616. Denkmalschutz seit 1962

Bildstock Pestsäule, Wienerstraße (Goldbergpark)

Tabernakelpfeiler in nachgotischen Formen mit geknickten Kreuzrosen und steinernem Pyramidendach, Nischenfiguren, Inschrift: "errichtet 1696". Versetzt und restauriert 1953.

Zeinerkapelle, Untere Hauptstraße bei Nr. 99 (Kasernparkplatz)

Kleiner Nischenbau aus dem 18. Jh. mit Kreuz über Rundbogengiebel. Im Inneren drei Figurennischen. Denkmalschutz seit 1981.

Tabor-Ruine heimliches Wahrzeichen der Stadt

Lange Zeit wurde diese Burgruine für ein römerzeitliches Bauwerk gehalten. Tatsächlich stammt es aus dem Mittelalter. Die einen halten es für eine königliche Wohnburg aus dem 12. Jh., andere für einen Wehrturm. Später diente der Tabor zu Verteidigungszwecken. 1708 wurde er mit Palisaden und Holzpfählen befestigt und konnte dennoch nicht dem Ansturm der Kuruzzen standhalten.

Vollathkapelle, Marthalwald

1998 von Familie Vollath als Danksagung errichtet. Statue "Maria mit dem Kinde", Am Sockel die Aufschrift: "Ave Maria" vom Neusiedler Maler und Bildhauer Michael Matz. Leitspruch auf der Stirnseite "Wir danken Gott"

Froschaukapelle, ca. 1860 (Tschanekkapelle)

nach dem Eisenbahnviadukt am Radweg nach Jois
Die Kapelle (Breite 2,50 m, Tiefe 0,90 m) zeigt auf einem flachen Giebel ein steinernes Kreuz und hinter einem Eisengitter den Gekreuzigten.
Einweihung am 20. Mai 1984 vom damaligen Stadtpfarrer Dr. Kohl.

Neunmahdkapelle, Florianikapelle, Zitzmannsdorfer Wiesen

Kleiner, rechteckiger Bau mit Satteldach und geschweiftem Giebel. Im Giebelfeld Nische mit Steinfigur hl. Florian, 18 Jh.

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